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Handgesiedete Seifen

 

Naturseifen selber machen?
Zusehen- Ausprobieren

-Seifenworkshop-

In Kleingruppen von 1-5 angehenden Siederinnen und Siedern zeige ich Euch die Herstellung eigener Seifchen.

 Ein Experiment mit Stabmixer, Schutzbrille und Handschuhe.

WAS WIR MACHEN:
 Pflanzenölseifen mit natürlichen Zusätzen ABLAUF: wir besprechen die Grundzüge der Seifenherstellung und der Rezepturerstellung, machen uns mit den wichtigsten Zutaten vertraut.
und rühren gemeinsam eine tolle Seife.


      Jeder Teilnehmer kann sich ein Stück schon fertiger Seife aussuchen und mitnehmen.

WAS ES KOSTET: pro Person 120 Euro, inkl. Material und Rezeptur. Die gesiedete Seife wird aufgeteilt und mitgenommen .
 

WANN: vereinbaren sie einen Termin
WO:
in 19309 Lanz oder in Ihrer Einrichtung
ANMELDUNG: Manuela Walther  
Tel. 038780 7278

MITZUBRINGEN SIND: Schreibzeug, eine Schutzbrille, ein Paar Gummihandschuhe, ein altes Handtuch oder ähnliches zum Einwickeln der fertigen Seife, ein kleiner Karton zum Transportieren, Kleidung, die einen eventuellen Spritzer Pflanzenöl usw. nicht übel nimmt. Außerdem: Experimentierfreude, Umsicht und gute Laune.

HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Seife macht süchtig!! Wer nach den ersten Versuchen nicht mehr aufhören kann mit dem Seife-Machen , darf mich bitte nicht dafür verantwortlich machen.

Gern besuche ich auch ihre Einrichtung, wie Jugendclub oder Schule zu Projekttagen.

Bei Fragen bitte mailen
Manuela Walther-

 

 

 

 

 

Wie ich zu den Seifen kam!

Seit Frühjahr 1999 stelle ich Seifen her.
Ich habe auf einem Kunsthandwerkermarkt einmal eine handgesiedete Seife probiert, und was soll ich sagen, ich war sehr überrascht wie zart die Seife war.
Wieder zu hause angekommen, habe ich mich an meinen PC gesetzt und  mich intensiv  mit der Herstellung, dem Kaltverfahren, beschäftigt.
Nach wirklich ganz, ganz vielem Lesen, habe ich mich dann getraut, meine erste Seife zu rühren.
Ich habe mir eine Schutzausrüstung zugelegt. Dazu gehören, auch heute noch, eine Schutzbrille, Gummihandschuhe und alte Sachen.
Dann habe ich ein einfaches Rezept mit viel Olivenöl probiert.
Ich war wirklich glücklich, als ich am nächsten Tag in meine Seifenformen sah. Die Seife war wirklich fest geworden.
Ich schnitt sie in kleine Stücke, lies sie einige Wochen trocknen, und probierte sie.
Einige Stücke meiner neuen Seife habe ich dann in der Familie verteilt.
Sie sollten sie alle ausprobieren.
Auch unsere  Tochter, die an Neurodermitis leidet, hat sie sehr gut vertragen. Also habe ich immer mehr und mehr gemacht.
 

 

 

 

 

 

 

Woraus besteht diese Seife?

Seife besteht aus Fetten oder Ölen, Lauge und Wasser.
Ich verwende nur pflanzliche Öle.
Der größte Anteil in meinen Seifen ist Rapsöl, dann Sonnenblumenöl, Olivenöl und Kokosöl. Alle in Lebensmittelqualität. Es entstehen daraus die so genannten "vegetarischen" Seifen.
Die industriell hergestellten Seifen werden aus tierischen Fetten und tierischen  Abfallprodukten hergestellt. Es wird den Seifen  das gute Glyzerin entzogen. Dafür werden viele chemische Zusätze, wie Duftstoffe, hinzu gegeben.
Die Lauge wird aus destilliertem Wasser oder Kräutertee und Natriumhydoxid hergestellt und dem Öl unter Rühren zugegeben.
Mit Hilfe einer Verseifungstabelle kann man jede Seife nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen kreieren.
So kann man die Überfettung der Seife selbst  festlegen.
Es gibt eine Reihe von natürlichen Zusatzstoffen, die der Haut gut tun.
Ich möchte hier nur einige nennen.
Da kann man Espressopulver gegen lästigen Zwiebel- oder Fischgeruch
dazugeben, Möhren als orange  Farbstoff oder fein zerkleinerte Kräuter, Tees, Tonerden oder Gries als Peeling.
Als Duftstoffe, wenn es denn sein muss, gebe ich ätherische Öle oder Parfümöl dazu.
Bei Personen mit empfindlichster Haut, können auch diese naturreinen Öle  eventuell Hautreizungen hervorrufen. Also Vorsicht.
 

 

 

 

 

Bei Fragen bitte mailen
Manuela Walther-

 
 

 

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